22. Januar – Gerücht über Veränderung der Belegungssituation

Derzeit kursieren im Haselbachtal Gerüchte über eine angebliche Änderungen der Belegung des Heimes. Es sollen zukünftig „schwer zu integrierende junge Migranten“ in das Asylbewerberheim umgezogen werden. Als Quelle wird auf dem Flugblatt das Amt für Migration in Chemnitz-Ebersdorf genannt. 

Meine Anfrage bei der Pressestelle des LRA Bautzen ergab jedoch keine derartigen Pläne.

Zitat Gernot Schweitzer, Landratsamt Bautzen, Pressestelle:

„…an dem Gerücht ist absolut nichts dran!
Wir werden das Heim in Häslich -wie bisher auch- als Gemeinschaftsunterkunft für
Flüchtlingsfamilien nutzen. Es gibt dafür keine andere Planung.[…]

Das Landratsamt ist, wie er schreibt, für die Unterbringung zuständig und nicht das BAMF in Chemnitz.

 

6 Gedanken zu „22. Januar – Gerücht über Veränderung der Belegungssituation“

  1. Es zeigt sich einmal mehr, dass einige Leute mit bewussten Falschinformationen Ängste streuen wollen.
    Wer sich auch nur ein kleines bisschen informiert, weiß, dass für die Unterbringung das Landratsamt zuständig ist und nicht die BAMF-Außenstelle. Wie die Leute im Landkreis verteilt werden, legt Bautzen fest, nicht Chemnitz.
    Zudem gibt es nirgendwo in Deutschland und auch nicht im Landkreis Bautzen spezielle Heime für „schwer zu Integrierende [sic!] junge Migranten“; nirgendwo.
    Wer mehr zum Thema Asyl im Landkreis wissen will, darf ruhig auch mal 3 Minunten investieren und hier nachlesen:
    http://landkreis-bautzen.de/12374.html

    Und mal so nebenbei: Wer bitte ist dieser „Kölln“ und wie soll Häslich dazu werden?

    1. Solche Meldungen helfen niemanden. Trotzdem bleibt Merkels Flüchtlingspolitik ein Verbrechen am deutschen Volk. In anderen Ländern werden solche Diktatoren mit Waffengewalt bekämpft. Führende Politikwissenschaftler sagen das Deutschland daran zugrunde gehen und in der Bedeutungslosigkeit versinken wird.

      1. Genauso wenig helfen krude Verschwörungstheorien und markige Stammtischparolen. Und zum Thema Diktatur – weil dieser Begriff immer wieder gern im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik bemüht wird – empfehle ich einen Blick in die Definition „Diktatur“:

        „bezeichnet eine Herrschaftsform, bei der die demokratischen Rechte abgeschafft sind und die Macht über Volk und Staat von einer Einzelperson oder einer Gruppe uneingeschränkt ausgeübt wird. I. d. R. berufen sich Diktatoren bzw. diktatorische Regime auf einen äußeren oder inneren Staatsnotstand, der die Etablierung nichtlegitimer Herrschaft rechtfertigen soll; sie dienen aber i. d. R. nur der (unkontrollierten) Durchsetzung der Interessen und Überzeugungen weniger zulasten und zum Schaden aller (z. B. die nationalsozialistische D., der Stalinismus).“ http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/politiklexikon/17359/diktatur

        Kurzum: In einer Diktatur wären die Teilnehmer von Pegida, Legida & Co. entweder verhaftet, oder gefoltert oder erschossen worden! Jedenfalls hätte in solch einem autoritären oder totalitären oder despotischen System NIEMAND das Recht, seine Meinung frei zu äußern!

        1. Wir sind nicht mehr in Nazideutschland und trotzdem ist es diktatorisch, wenn andere Meinungen regelrecht bekämpft werden. Es ist dann doch etwas schlicht von Mord und Folter zu sprechen. Ich bin mir sicher, das Sie wissen, was ich meine.

          1. Ich bin der Überzeugung, dass oftmals viel zu leichtfertig von „Diktatur“ gesprochen wird, ohne sich im klaren darüber zu sein, was das eigentlich bedeutet. Pegida darf jeden Montag demonstrieren. Auch in Häslich darf jeden zweiten Samstag mit Fahnen und Sprechchören an der alten Schule vorbeigezogen werden. Andere Meinungen werden zugelassen, aber natürlich nicht immer im Sinne des Äußernden erhört. Aber das ist in keinster Weise Diktatur, sondern eben auch das Recht, sich Meinungen anzuhören, sich diese aber nicht immer sofort zu eigen zu machen? Was bitte ist daran diktatorisch? Im Netz wird in einer Art und Weise gehetzt, dass ich es schon fast als fahrlässig ansehe, wenn nicht dagegen vorgegangen wird.
            Und zum Thema Folter usw. – man muss nicht einmal so weit zurückgehen, ob zu erkennen, was tatsächlich Diktaturen sind: Ein Beispiel: Ägypten > Blogger wird aufgrund regierungs- und islamkritischer Blogposts ausgepeitscht.
            Darüberhinaus gibt es weltweit noch 47 Länder, die als Diktatur bezeichnet werden können. Deutschland zählt gewiss nicht dazu.

            Ich glaube schon zu wissen, was Sie meinen. Aber ich hoffe auch, dass Sie wissen, was ich meine.

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