7. Februar – Demonstration und Treffen mit Landrat

Am 5. Februar trafen sich ca. 20 Anwohner mit Vertretern des Landkreises und der Polizei. Ziel der Sitzung war es, die immer noch offenen Fragen zu klären. So wurde beispielsweise die fehlende Eignung des Gebäudes aufgrund der mangelhaften Infrastruktur, der desolaten Bausubstanz und der fehlenden Freizeitmöglichkeiten angesprochen. Von der Gemeinde wurde zudem ein Forderungskatalog an den Landkreis übergeben, welcher zeitnah beantwortet werden soll.

Es war zu merken, dass der Landkreis, insbesondere der Landrat unter erheblichem Druck steht, die Quote an unterzubringenden Asylbewerbern zu erfüllen. Man gewann auch den Eindruck, dass es letzten Endes nur darum geht und nicht primär um die vernünftige und integrative Unterbringung von Menschen in einer neuen Umgebung.

Auch die Polizei ist mit dem Standort nicht 100%ig zufrieden, da die verstärkte dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern die Polizeipräsenz zunehmend fordert und beansprucht.

Landrat Hr. Harig und MdL Hr. Mikwauksch versprachen den Anwohnern, die örtlichen Gegebenheiten noch einmal genau zu prüfen. Zudem erhielten die Anwohner die Zusage, dass nach Möglichkeit Familien und keine alleinstehenden Männer in dem Gebäude untergebracht werden. Voraussetzung ist die Erfüllung sämtlicher Bau- Brandschutz- Sicherheits- und Gesundheitsvorschriften.

Für den heutigen Samstag ist eine Demonstration von der “Prelle” zur alten Schule angemeldet, welcher sicherlich auch viele Haselbachtaler folgen werden.

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