Corona – Home Office und Home Schooling

Nun ist es also soweit, die Schulen haben bis mindestens nach Ostern geschlossen. Das bedeutet, dass den Eltern jetzt die Aufgabe zukommt, ihre Kinder zu Hause zu unterrichten bzw. dafür zu sorgen, dass die Aufgaben der Schule erledigt werden.

Das sorgt bei vielen für Unmut oder auch für Ratlosigkeit, denn normalerweise hat man zu Hause nur noch die Hausaufgaben zu kontrollieren.

Dazu kommt, dass man sich selbst ja auch erst einmal organisieren muss. Denn Home Office ist für viele neu und ungewohnt, sofern man denn die Möglichkeit bekommt, von zu Hause aus zu arbeiten.

Von der Schule gab es eine Liste mit Aufgaben, die innerhalb der nächsten drei Wochen zu bearbeiten sind. Aber die Liste den Kindern einfach hinlegen und darauf hoffen, dass es funktioniert, wird eben nicht funktionieren.

Daher meine erste Empfehlung: Macht einen Stundenplan mit euren Kindern

Wichtig für meine Begriffe ist eine Regelmäßigkeit und eine Anlehnung an den Schulalltag. Dort beginnt der Unterricht 7.45 Uhr. Also sollte das auch die Zeit für die erste “Schulstunde” zu Hause sein. Denn es sind eben keine Ferien, nur eine andere Form der Schule.

Und so kann ein Stundenplan für Home Schooling aussehen

“Oreolus” steht steht in dem Fall für Oriolus Lernprogramme – eine Plattform für Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Wir haben hier dankenswerter Weise einen Zugang bekommen, sodass die Kinder auch spielerisch üben und lernen können.

Allerdings gibt es weitere Plattformen wie LernSax, die einen leichteren Zugang zu digitalen Bildungsangeboten ermöglichen. Welches Portal die jeweilige Schule nutzt, müsst ihr einfach in Erfahrung bringen.

Lernen – Spielen – Sport …. der Mix machts

Ich kann mir vorstellen, dass die Situation für die Jüngsten in den ersten Tagen noch relativ cool ist. Keine Schule, lernen zu Hause …. das fetzt doch. Aber irgendwann wird das langweilig, wenn man seine Freunde nicht sieht, nicht auf dem Schulhof herumtoben und die Abwechslung in der Schule genießen darf. Dem heißt es vorzubeugen.

Daher der zweite Tipp – sorgt für Abwechslung.

Die sieht in unserem Falle so aus, dass nicht nur gelernt wird, sondern dazwischen immer mal “Spielzeit” angesetzt wird. ON bedeutet online, also am Tablet oder Handy. OFF bedeutet offline, also Lesen, Basteln, Malen.

Natürlich darf auch der Sport nicht zu kurz kommen, denn Bewegung ist wichtig und die fehlt zu Hause. Also nehmt euch die Zeit für ein paar sportliche Ausgleichseinheiten mit euren Jüngsten.

  • Liegestütze
  • Hampelmänner
  • Rumpfbeugen
  • Sit ups
  • laufen
  • Fahrrad fahren
  • …..

Es gibt tausende Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen, damit dann das lernen wieder Spaß macht.

Am Wichtigsten ist es, den Kindern zu zeigen, dass die Situation zwar ungewöhnlich, aber nicht dramatisch ist. Denn die Jüngsten haben sensible Antennen und merken sofort, wenn die Eltern schlecht drauf sind. Das überträgt sich und macht den Aufenthalt zu Hause womöglich zu einer echten Bewährungsprobe.

Wie haltet ihr eure Kinder bei Laune? Was habt ihr noch so für Tipps fürs Home Schooling??

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