Gelebte Demokratie – es geht doch

Manchmal braucht das demokratische Grundverständnis allerdings ein klein wenig Anschub. Doch wenn die Zündung erst einmal an ist und der Motor läuft, dann geht alles ganz einfach und meistens auch ganz schnell. 

Nach etwas zähen und intensiven Vorbereitungen traf sich am 01. August nun die Gemeinde mit Elternvertretern der KiTas und der Grundschule, um über die Bedingungen der Ausschreibung zur Neuvergabe der Dienstleistungskonzession Mittagsversorgung zu diskutieren.

In einer sehr konstruktiven und freundlichen Atmosphäre wurden dann die Rahmenbedingungen festgelegt, zu denen dann die von den Eltern vorgeschlagenen Anbieter angeschrieben wurden. Auch die Leiter der KiTa-Einrichtungen und die Schulleiterin, Frau Sauer, waren anwesend, was ich sehr positiv empfand. Schließlich geht es ja auch um ihre Häuser und es ist immer besser, wenn alle Parteien von vornherein mit einbezogen sind und Bescheid wissen. Nichts ist schlimmer als “Silo-Denke”, also das Handeln im Geheimen und Verborgenen. Das führt immer zu Problemen und ich kann nur hoffen, dass dieser kleine Funke Transparenz jetzt beginnt, weiter zu glühen.

Die Anbieter haben nun etwas Zeit, ein entsprechendes Angebot zu unterbreiten. Dann kommen die Elternvertreter wieder zusammen, um über die Angebote zu beraten und diese auch zu bewerten.

Das verstehe ich unter Mitbestimmung und ich bin sehr froh, dass wir nun endlich diesen Schritt gehen konnten. Ich denke, dass wir dadurch nun die Möglichkeit haben, den besten Essensanbieter für unsere Kinder auszuwählen. Und mit “besten” verstehe ich einen guten Konsens aus Preis und Leistung, denn es kommt nicht immer nur auf den Preis an.

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